Von der Idee zum Grundstück

Nachdem ich im Frühling 2018 entschieden hatte «Etwas MIT den Händen und FÜR die Natur zu tun», war schnell klar, dass das ganzheitliche Konzept der Permakultur genau meinen Wertvorstellungen entspricht. Ich begann, über einen geeigneten Ort nachzudenken. Als ich meiner Mutter davon erzählte, sagte sie, dass wir noch ein Stück Boden in St.German besitzen und ich dieses gerne benützen könne.

Stimmt - da fiel es mir wieder ein! Mein verstorbener Vater hatte 811m2 Weideland in St.German geerbt. Zeit seines Lebens war er aber nie so schlüssig geworden, was er damit anfangen sollte. Im Gegensatz zu unseren Vorfahren besassen wir, bis auf die Bienen, keine Nutztiere. Für ein Bienenhaus war der Standort aber nicht geeignet gewesen.

Kurz darauf besichtigte ich mit meinem Onkel das Grundstück. Schnell war mir klar, dass ich ein Dornröschen vor mir hatte. Ohne Klettern war das Land zuerst gar nicht zu betreten. So sehr hatten sich die Stauden und vor allem der Wermuth in den vergangenen acht Jahren breit gemacht. Auch würde das starke Gefäll im oberen Drittel eine Herausforderung werden und kreative Lösungen fordern. Auf der anderen Seite gab es zwei funktionierende Wasseranschlüsse mit frischem Bergwasser - fürs Gärtnern sicherlich Gold wert.